Quarkbällchen aus dem Ofen

Quarkbällchen haben viele Namen. Bei uns heißen sie tatsächlich ‚Bullebäuskes‘, bei meinem Mann ‚Mutzen‘.

Im Grunde sind es frittierte Teigbällchen aus einem Quarkrührteig. Das frittieren habe ich mir aber dieses Mal gespart. Das macht sie optisch eher zu Pizzabrötchen, schmeckt aber trotzdem toll und ist nicht so fettig! Innen aber wunderbar fluffig.

Quark ist auch keiner drin.

Das hat damit zu tun, dass veganer Quark und veganer Joghurt sich nur im Wassergehalt unterscheiden. Da man bei ‚echten‘ Quarkbällchen zum Quark noch weitere Flüssigkeiten hinzufügt, nehme ich einfach veganen Joghurt und verzichte auf andere Flüssigkeiten.

Das Rezept funktioniert natürlich auch in der Heißluftfritteuse oder kann ganz klassisch frittiert werden.

Jetzt zum Rezept für etwa 18 Stück…

Die Zutaten

Für den Teig:

  • 300g Sojajoghurt (Vanille)
  • 300g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 100g Zucker
  • 1 Tütchen Backpulver
  • Mehl zum Formen
  • Etwas Rapsöl

Für die Nachbehandlung:

  • 300ml Haferdrink
  • Zucker

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, dünn mit Öl bestreichen und bereitstellen.

Alle Zutaten für den Teig mit einem Schneebesen zusammenmischen. Der Teig ist am Ende recht zäh und klebrig.

Mit bemehlten Händen kleine Bällchen formen. Wenn es in dem Moment zu sehr klebt, etwas mehr Mehl in die Hände nehmen. Gerade so viel, dass man die Form einigermaßen hinbekommt. Alle Bällchen nach und nach formen und auf das eingefettete Backblech legen. Jetzt noch alle Bällchen mit Öl einpinseln und nochmal kurz „anrollen“, damit die Liegefläche nicht zu flach wird.

Ca 12 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis sie ein bisschen goldig werden.

In der Zwischenzeit zwei Schüsselchen vorbereiten. In die eine den kalten Haferdrink, in die andere der Zucker (wer mag nimmt auch noch Zimt).

Die noch heißen (!!!) Bällchen einzeln vom Blech nehmen und zuerst im Haferdrink baden lassen, dann einmal rundherum im Zucker wälzen. Das Ganze mit jedem Bällchen machen und abkühlen lassen, damit die Zuckerschicht nicht mehr klebt.

Einfach pur oder mit einem „Dip“ aus Marmelade servieren.

Schmecken auch nach einem Tag im Kühlschrank noch sehr gut.

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