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Ratatouille

Angelehnt an das (!!!) Ratatouille, aus dem gleichnamigen Film von Disney & Pixar 🐀. 

Allerdings nicht von einer Ratte gekocht, dann wäre es schließlich nicht mehr vegan 😄. 

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Für eine große Auflaufform (ca. 4 Portionen)

  • 2 Aubergine
  • 4 Tomaten
  • 2 große Zucchini (gelb und grün wenn verfügbar)
  • 1 gelbe Paprika
  • 4 kleine Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Wir gehen folgendermaßen vor:

Als erstes werden Zucchini, Auberginen und Tomaten in feine Scheiben geschnitten. Dabei die Endstücke in einen Topf werfen. Die nicht so schönen Scheiben, einfach dazu schmeißen.

Die hübschen Tomaten-, Zucchini- und Auberginenscheiben beiseite stellen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und die Paprika entkernen. Alles grob würfeln und in den Topf geben.

Mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer auf niedriger Hitze schmoren lassen, bis alles weich ist. Kann etwas dauern, lohnt sich aber.

Mit einem Pürierstab bearbeiten und nochmal abschmecken.

Den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen. (Bei Ober/Unterhitze nehmt ihr einfach 150°C)

Den Boden der Auflaufform dick mit der eben pürierten Soße bestreichen. Die Gemüsescheiben abwechselnd „aufgefächert“ in die Auflaufform schichten, bis die Form voll ist bzw. das Gemüse leer.

Etwas Olivenöl darauf träufeln.

Backpapier oder Butterbrotpapier passend zur Auflaufform zuschneiden und darauf legen. Leicht andrücken. Das ist wichtig, damit nichts verbrennt.

Jetzt kann das Ratatouille in den Ofen und dort ca  90 Minuten vor sich hin schmoren.

Dazu schmeckt frisches Baguette oder Rosmarinkartoffeln.

Bon Appetit – wie die Franzosen sagen 🇫🇷

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Klöße

Ich habe mich endlich Mal getraut Klöße selbst zu machen. Sonst habe ich immer dieses Pulver zum anrühren genommen, wenn es Klöße gab. Ich dachte es wäre unfassbar aufwändig.

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War viel einfacher als ich dachte. Und die schmecken toll!

Für 12 Stück:

  • 2kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder festkochend)
  • Eventuell Speisestärke
  • Salz

Da diese Klöße halb und halb sind, machen wir aus der Hälfte erstmal Pellkartoffeln. Also 1kg nur mit Schale auf den Herd und weich kochen.

Das andere Kilo schälen und fein reiben. Wer hat, kann das mit der Küchenmaschine machen. Ich habe eine ganz normale Reibe mit Handbetrieb benutzt. Achtung! Eine große Schüssel mit einem sauberen Küchenhandtuch auslegen und da rein reiben.

Wenn alle rohen Kartoffeln gerieben sind, das Handtuch zusammen nehmen und die Flüssigkeit in die Schüssel pressen. Das dauert etwas und kostet auch etwas Kraft.

Jetzt lassen wir das ganze 30 Minuten ruhen. Also das Kartoffelwasser beiseite stellen und die ausgepressten Kartoffeln im Handtuch liegen lassen.

Diese Zeit können wir nutzen, um die Pellkartoffeln zu pellen.

Wenn auch das getan ist und die 30 Minuten vorbei, könnt ihr das Kartoffelwasser vorsichtig in eine kleine Schüssel umkippen. Am Boden müsstet ihr einen weißen Film vorfinden, das ist die abgesetzte Stärke und darf in der Schüssel bleiben. Das restliche Wasser nicht wegkippen.

Jetzt kommt der Matsch aus den ausgepressten rohen Kartoffeln zurück in die Schüssel. Und die gepellten Pellkartoffeln dazu. Dann dürft ihr den Kartoffelstampfer raus holen und euren Aggressionen freien Lauf lassen. Alles gut miteinander verstampfen, bis die Konsistenz gut ist.

Wenn der Teig euch zu klebrig ist, kann noch etwas Speisestärke dazu. Aber es sollte auch ohne gehen. Außerdem müsst ihr jetzt salzen.

Mit angefeuchteten Händen jetzt die Klöße formen.

Salzwasser zum kochen bringen, sobald es sprudelnd kocht, Temperatur runter stellen und die Klöße ins Wasser plumpsen lassen. Außerdem das Kartoffelwasser, was ihr noch übrig hattet, ins Wasser gießen.

Dort dürfen die Klöße jetzt 10-15 Minuten schwimmen. Die Dauer kommt auf die Größe an. Wenn die Klöße fertig sind, schwimmen sie oben.

Aus dem Wasser nehmen und servieren.

Zu den Klößen passt gut mein Sauerbraten und auf alle Fälle meine Bratensoße. Die Rezepte dazu findet man, wenn man drauf klickt.

Guten Appetit!

Hauptgerichte · Pasta

Pasta mit Tomatencreme

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Zutaten:

  • 500g Linguine (ich habe Vollkorn genommen)
  • 200g Cherrytomaten
  • 1 Becher Wilmersburger Frischcreme Tomate
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum anbraten

Zubereitung:

Nudeln nach Anweisung gar kochen. In der Zwischenzeit die Tomaten vierteln und in einer großen Pfanne in etwas Öl anbraten.

Die Frischcreme in die Pfanne geben und schmelzen lassen.

Mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken. 

Abgetropfte Nudeln dazu geben und gut vermischen. Zusammen nochmal heiß werden lassen.

Bon Appetit!
Frischcreme zur Verfügung gestellt von Wilmersburger

Hauptgerichte · Neuigkeiten · Pasta

Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Lecker, cremig, deftig.

Die Zutaten für den Spätzle-Teig:

  • 300g Weizenmehl
  • 100g Hartweizengrieß
  • 20g Speisestärke
  • 20g Sojamehl
  • 1/2 TL weißer Pfeffer
  • 1/2 Salz
  • Etwas Kurkuma für die Farbe
  • 320ml Sprudelwasser

Ansonsten:

  • 1 EL Schnittlauch
  • 150g Wilmersburger Pizzaschmelz
  • 200ml Hafersahne
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Salz

Für die Röstzwiebeln

  • 2 Zwiebeln
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 50g Margarine
  • 3 EL Mehl

Die Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Teig zusammen mischen. Dann nach und nach das Wasser dazu geben und ordentlich unterschlagen. Am besten mit der Hand. Solange, bis der Teig zäh ist und sich vom Rand ablöst.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Einen zweiten Topf oder eine Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen.

Den Teig in eine Kartoffelpresse füllen und in das kochende Wasser drücken. Bis wir den kompletten Teig aufgebraucht haben.

Die Spätzle, die oben schwimmen, mit einer Schaumkelle raus heben und zum abschrecken in das kalte Wasser geben. Da auch wieder raus heben, gut abtropfen lassen und in eine Auflaufform geben.

Wenn alle Spätzle in der Auflaufform sind, geben wir Schnittlauch, Sahne, Wilmersburger und Gewürze dazu und vermischen alles.

Das ganze kommt jetzt 20 Minuten bei 200°C in den Backofen.

In der Zwischenzeit machen wir die Röstzwiebeln. Dazu die Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. In ein hohes Gefäß geben, Salz und Zucker dazu und ordentlich umrühren, damit alles gut vermischt ist. Durch Salz und Zucker tritt Wasser aus den Zwiebeln. Dadurch haftet das Mehl besser, was wir jetzt dazu mischen.

Die Margarine in einem Topf schmelzen und die Röstzwiebeln goldbraun braten. Bis das erledigt ist, sind auch die Spätzle im Ofen fertig.

Zwiebeln auf die Spätzle geben und servieren.

Suppen & Eintöpfe

Spargelcremesuppe

Eine Suppe die komplett aus Resten hergestellt wird. 4 Portionen werden das in etwa


Wir brauchen 500g Spargel. Allerdings nur die holzigen Enden und die Schalen. Und das Wasser, in dem wir den Spargel dann (für ein anderes Gericht) gekocht haben. Es sollten 1,5-2l „Spargelwasser“ sein. Wenn das nicht mehr vorhanden ist, dann einfach Gemüsebrühe nehmen und damit aus den Resten den Fond Kochen.

Außerdem:

  • 100ml Sojasahne
  • 60g Margarine
  • 40g Mehl
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • Weißer Pfeffer
  • Schnittlauch

Als erstes müssen wir einen Spargelfond herstellen. Dazu nehmen wir die Flüssigkeit, in der wir den Spargel schon gekocht haben. Die Schalen und Enden kommen noch mit ins Wasser. Und das wird jetzt gekocht. Idealerweise eine Stunde oder länger. Je länger desto besser. Danach werden nur noch die Abfälle raus gesiebt und der Fond zur Seite gestellt.

Für die Suppe geben wir jetzt etwas Margarine in einen Topf. Mehl dazu und kurz anrösten.

Mit dem Spargelfond ablöschen. Zucker, Salz und Pfeffer dazu geben und alles auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Sojasahne verfeinern.

Immer schön umrühren und am Ende nochmal gründlich abschmecken.

Aufstriche und Dips · Pasta · sojafrei · Vromage - Selbstgemachter "Käse"

Die beste vegane Käsesauce

Soße für Mac’n’Cheese, Nachos oder zum überbacken.

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  • eine große Kartoffel 
  • eine große Möhre 
  • 1 EL Miso Paste
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 TL Maca Pulver
  • eine kleine Lauchzwiebel 
  • 50ml Rapsöl
  • 50ml Wasser
  • 2 TL Speisestärke
  • Salz & Pfeffer

Optional:

  • 30g eingelegte , geröstete Paprika (aus dem Glas)

    Zu allererst müssen Kartoffel, Möhre und Zwiebel geschält und dann weich gekocht werden.

    Dann das weiche Gemüse mit allen anderen Zutaten in einen Mixer geben (Alternativ ein hohes Gefäß und ein Pürierstab) und zu einer cremigen Masse pürieren. Wem das ganze zu fest ist, der kann noch etwas Wasser dazugeben.

    Mit Salz und Pfeffer abschmecken und entweder kalt zu Nachos etc genießen – oder über einen Auflauf etc geben und heiß werden lassen.

    (16.12.14)

    Aufstriche und Dips · Hauptgerichte · sojafrei · Vromage - Selbstgemachter "Käse"

    Sauce Hollandaise

    Mein Anspruch war nicht die gute, selbstgemacht Hollandaise, wie sie von jedem guten Koch gemacht wird…. Mein Anspruch war, die fettige Pampe Sauce Hollandaise aus dem Tetra Pak nachzuahmen! 😁

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    Da ich es eher Pi mal Daumen gemacht habe, schreibe ich euch erstmal nur die benötigten Zutaten ohne die Mengen auf. Wieviel ungefähr wovon benutzt wird, ergibt sich dann während des Kochprozesses.

    Entschuldigt die vagen Angaben. Aber weil ich davon ausging, dass es eh nichts spruchreifes wird, habe ich nicht genau darauf geachtet. Habe es aber so gut es geht aus der Erinnerung aufgeschrieben :). 
    Die Zutaten:

    • Rapsöl
    • Bratcreme mit Buttergeschmack
    • Weizenmehl
    • Vegane Mayonnaise
    • Senf
    • Zitronensaft (Achtung. Die Zitrone eher sparsam einsetzen. Danke an Robert für das Feedback)
    • Salz
    • Zucker
    • Weißer Pfeffer
    • Kurkuma
    • Wasser

    Zubereitung:

    Etwa 150ml Rapsöl in einem großen Topf erwärmen. Ich habe das Rapsöl mit Buttergeschmack von Schlagfix benutzt. Weizenmehl unter rühren dazu geben, bis es richtig teigig ist. Jetzt mit etwas Wasser ablöschen. Stellt ruhig einen Krug mit Wasser bereit, wir brauchen bestimmt immer wieder ein bisschen, wenn es eindickt. Ca. einen halben Teelöffel Senf dazu geben und den Saft von 1-2 Zitronen.

    Alles immer gut mit dem Schneebesen verrühren und Wasser nachkippen, sobald es zu klumpig wird.

    Jetzt kommen wir zur Geheimzutat. Mayonnaise bzw Salatcreme. 2 große Esslöffel voll davon. Ich habe auch hier wieder die von Schlagfix genommen. Sollte aber mit jeder anderen auch schmecken (die von develey würde ich allerdings nicht empfehlen aufgrund ihres Eigengeschmacks).

    Vom Kurkuma geben wir ein paar Messerspitzen dazu, bis die Farbe der Sauce stimmt. Das hat hier keinerlei würzenden Effekt.

    Salz und Pfeffer nicht vergessen und immer wieder rühren und rühren.

    Jetzt die buttrig schmeckende Pflanzencreme (Gibt es beim Penny zum Beispiel) mit in die Soße geben. Ich würde sagen, so 4-5 EL waren das schon. Außerdem noch 2 EL Zucker unterrühren.

    Immer wieder Wasser oder Pflanzencreme dazu geben, bis die Konsistenz stimmt und zum Schluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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