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Frikadellen

Nein… eigentlich Vrikadellen… Oder auch Buletten, Fleischpflanzerl, Hackküchle. Nennt sie wie ihr wollt 😁. 

Zutaten für 12 Stück:

  • 150g Sojagranulat
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Senf, mittelscharf
  • 100g Paniermehl
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 TL Majoran
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 EL Olivenöl
  • Pfeffer & Salz nach Wunsch

Außerdem:

  • Öl zum Braten

Zubereitung:

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Das Sojagranulat in das kochende Wasser geben, Hitze reduzieren und gute 10 Minuten kochen lassen. Dann durch ein Sieb abgießen, etwas ausdrücken und abkühlen lassen. (Wirklich. Ihr verbrennt euch sonst die Finger)

In der Zwischenzeit die Zwiebel grob würfeln. 

Gewürze, Zwiebeln, Paniermehl, Olivenöl und Senf grob vermengen. Das Sojagranulat dazu geben und die Speisestärke drüber streuen. 

Jetzt mit den Händen (wichtig!) ordentlich verkneten. Dabei immer gut drücken, dann gibt es eine schöne Masse. 

Jetzt solltet ihr Frikadellen formen können. Wenn nicht, entweder etwas Wasser oder mehr Paniermehl dazu geben. Das könnte sein, je nachdem in wie weit das Sojagranulat Wasser verloren hat. Manches saugt einfach mehr.

Am besten erst alle Frikadellen formen und etwas ruhen lassen.

Dann in einer Pfanne in nicht zu wenig Öl so lange braten, bis euch die Farbe gefällt.

Schmeckt toll mit Senf im Brötchen! Oder auch mit Kartoffeln und Soße als Hauptgericht.

Guten Appetit 😉

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Sauerbraten

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Für meinen veganen Sauerbraten braucht es ein bisschen Zeit. Also nicht erst am Tag an dem ihr ihn Essen wollt zubereiten, sondern im Idealfall 1-3 Tage in der Marinade ziehen lassen.

Wir brauchen:

  • 400g Seitan (Rezept hier: Klick)
  • 100 ml Rotweinessig
  • 100 ml Rotwein (oder 1,5 fache Menge Rotweinessig, wer keinen Rotwein nutzen möchte)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Senf
  • 1 TL Liquid Smoke
  • 2 EL Barbecuesauce​
  • 2 Zwiebeln in Ringen
  • 1/4 Knollensellerie in Würfeln
  • 1/2 TL Salz
  • 5 Lorbeerblätter
  • 2 Nelken
  • 5-10 Pfefferkörner
  • 6 Wacholderbeeren

Als erstes bereiten wir nach obigem Rezept den Seitan zu, bis die Stärke komplett ausgewaschen ist. Den unverarbeiteten Seitan geben wir in einen Gefrierbeutel. Dazu kommen dann alle obigen, weiteren Zutaten und Gewürze. So luftdicht wie möglich mit einem Knoten verschließen. Testet bitte wirklich, ob alles dicht ist.

Den Seitan in der Tüte im Wasserbad eine Stunde Kochen.

Danach in den Kühlschrank stellen und dort 1-3 Tage ruhen lassen. Danach nochmal eine Stunde im Wasserbad kochen.

Jetzt nehmen wir den Braten vorsichtig aus der Tüte und braten ihn in etwas Öl rundherum an, damit wir etwas „Bratensatz“ haben. Die Marinade dazu kippen und mit dem Braten aufkochen. Jetzt den Braten raus nehmen und warm halten. Die Sauce pürieren. Je nachdem wie viel Soße ihr wollt oder braucht, kann man sie jetzt noch mit etwas Gemüsebrühe strecken. Zum binden etwas Speisestärke in kaltes Wasser rühren und mit einem Schneebesen unter die Soße mischen, bis euch die Konsistenz gefällt.

Dazu schmecken Rotkohl und Klöße.

Guten Appetit 😉

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Seitan Grundrezept

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Seitan besteht aus Weizengluten und kann super günstig aus Mehl hergestellt werden.

Es kann dann flexibel weiter verwendet werden und zum Beispiel zum Braten eingelegt oder für Geschnetzeltes zerschnitten werden. 

Hier jetzt das Grundrezept für ca 400g Seitan.

Wir brauchen nur 3 Dinge:

  1. 1kg Mehl
  2. 600ml Wasser
  3. Geduld

Jetzt gehen wir wiefolgt vor:

  1. Aus Mehl und Wasser kneten wir einen elastischen Teig und formen eine Kugel.
  2. Diese Kugel lassen wir jetzt mindestens 3 Stunden in Ruhe. Besser noch, über Nacht. Abgedeckt in einer großen Schüssel.
  3. Nach der Wartezeit, gehen wir mit unserer Schüssel zum Spülbecken. Es wird nämlich eine ganz schöne Sauerei.
  4. In die Schüssel mit dem Teig lassen wir Wasser laufen und kneten unseren Teig im Wasser gründlich durch. Das Wasser wird milchig weiß.
  5. Immer wieder Wasser auskippen und neues nachfüllen und immer weiter kneten, bis das Wasser klar bleibt.
  6. Dann haben wir einen großen, wabbeligen Klumpen. 

Diesen Klumpen kann man jetzt verschieden verarbeiten. Die eine Möglichkeit ist, dass man ihn direkt in einer Brühe kocht. Das geht am Stück, oder auch in kleineren Portionen. Beachten muss man hier, dass es durch das Wasser aufquillt. Das ganze dann etwa 40 Minuten kochen.

 Die andere Möglichkeit ist, den Klumpen Seitan mit Gewürzen etc in einer Marinade in einem Glas oder Gefrierbeutel zu geben und dieses dann zu kochen. Hat den Vorteil, dass Gewürze und co konzentrierter sind. Dauert aber etwas länger. Nämlich so 1,5h. Da der Seitan aufquillt unbedingt ein ausreichend großes Glas verwenden. Im Gefrierbeutel vor dem verschließen die Luft raus drücken. 

Und schon habt ihr euren eigenen, super günstigen Seitan.

Für die Weiterverarbeitung gibt es demnächst noch ein paar Rezepte.

Außerdem füge ich bald nochmal ein paar Fotos zu den einzelnen Schritten hinzu. Beim letzten Mal war ich so voll Mehl, das wollte ich meiner Kamera nicht zumuten 😁.

Eure Mi 😃

Aufstriche und Dips · Vleisch

Ruhrpott Sushi alias Mettbrötchen

Ein veganes Mettbrötchen geht immer. Man stinkt allerdings den ganzen Tag nach Zwiebeln. Und am besten immer einen Tag bevor man es braucht zubereiten. Wenn es durchgezogen ist, schmeckt es am besten!

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Die Menge reicht in etwa für 4 Brötchen bzw 8 Brötchenhälften

Zutaten:

  • 50g Reiswaffeln
  • 3 kleine Zwiebel
  • 50ml Rapsöl
  • 50ml Wasser
  • 2 EL Tomaten-Paprikamark (gibt’s im türkischen Supermarkt. Ansonsten tut es normales Tomatenmark aber genauso. Dann einfach etwas mehr Paprika Pulver)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • 1 Prise Piment

Als erstes werden die Zwiebeln in kleine Stücke gehackt. Dann die Reiswaffeln mit den Händen in einer Schüssel zerbröseln.

Öl, Tomatenmark und Wasser dazu geben und gut durchmischen.

Mit den Gewürzen abschmecken. Und in den Kühlschrank stellen.

Hält sich etwa 5 Tage im Kühlschrank, wenn es nicht vorher aufgegessen wurde.

Das Mett ist nicht geeignet um daraus Frikadellen oder ähnliches zu machen. Das wird nur trocken, aufgrund der Reiswaffeln.

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Meatballs aka Hackbällchen

Hier das Rezept für meine variabel einsetzbaren Hackbällchen 🙂

Es ergibt ca 20 Stück

Zubereitung:

Gemüsebrühepulver, Sojagranulat und Liquid Smoke in eine Schüssel geben. Kochendes Wasser drüber gießen, bis alles gerade so bedeckt ist. Ein bisschen umrühren und 20 Minuten quellen lassen.

In ein Sieb geben und leicht ausdrücken.

Wieder zurück in die Schüssel und die restlichen Zutaten dazu geben. Jetzt das ganze gut verkneten und 10 Minuten stehen lassen, damit die Klebewirkung eintreten kann.

Bällchen formen und in heißem Öl rundherum anbraten.

Auf Küchenpapier geben und das überschüssige Fett abtupfen.

Jetzt könnt ihr die Bällchen wie ihr mögt weiter verarbeiten oder auch einfach mit Senf essen 😁.

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Bohnenschnitzel

Ein Schnitzel aus Bohnen! Ja das geht. Sogar ziemlich einfach. Und ist super lecker. 

Wir brauchen:

  • Ein Glas große Bohnen bzw Bohnenkerne (um die 400g)
  • 60ml Rapsöl
  • 150g PankoBrösel (oder Paniermehl)
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • Öl zum anbraten

Die Bohnen abgießen und abspülen. In eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten dazu geben. Jetzt wird „gematscht“. Mit Kartoffelstampfer oder den Händen.

Alles solange vermengen, bis die Bohnen nicht mehr erkennbar sind. Aus der Masse Schnitzel formen. Sollte sie zu bröselig sein könnt ihr noch etwas Wasser dazu geben. 

Jetzt nur noch von beiden Seiten in Öl anbraten :). 

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Pulled Jackfruit

Kann man auf Burger essen oder auch einfach so. Ein einfacher Fleischersatz den man variabel verwenden kann :).

Und so gehts:

Als Grundlage brauchen wir

Oder

  • 200g grüne Jackfruit – tiefgefroren

Je nachdem was ihr davon bekommt. Beides ist in der Regel in Asialäden erhältlich.

Die Jackfruit aus der Dose muss abgegossen und abgespült werden, die tiefgefrorene nur aufgetaut.

Dazu brauchen wir noch

  • 2 Zwiebeln – in dünne Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe in Würfeln

Für die Soße außerdem

  • 1,5 Tassen voll Barbecue Soße (dafür reicht eine günstige)
  • 1 EL Worcestersauce
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Liquid Smoke
  • 1 EL Senf
  • Gewürze
  • Rapsöl zum anbraten

Jetzt kommen wir zur Zubereitung

Wer Zeit hat, kann die Jackfruit über Nacht in der Barbecue Soße einlegen. Wer nicht, geht wie folgt vor.

Die Zwiebeln und den Knoblauch in einer großen Pfanne im Öl schön braun anschwitzen. Dann die Jackfruit dazu geben und mit den Soßen ablöschen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und so 15 Minuten in der Pfanne schmoren lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Jetzt den Inhalt der Pfanne in eine Auflaufform geben und mit 2 Gabeln zerfleddern und das ganze nochmal 15 Minuten bei 180°C im Backofen belassen.

Jetzt ist es fertig und kann Auf die Burger verteilt werden 🙂